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Hiobs Massagen

19.07. – 15.10.2018

Christian Ludwig Attersee, Georg Baselitz, Max Beckmann, Jean Charles Blais, Volker Böhringer, Michelle Dizon, Marion Eisele, Florian Germann, David Hockney, Emanuel Mooner, Arnulf Rainer, Dorothea Schulz, Leander Schwazer, Wols

Schon Karl Valentin hat mit Erstaunen festgestellt, dass an jedem Tag genau so viel passiert wie in eine Zeitung passt. Mit dem Internet finden Nachrichten kein Ende mehr, wir sind zugleich zu Sendern und Empfängern geworden. Besonders sogenannte „Hiobsbotschaften“ sind in diesem Alltag so omnipräsent, sie umgeben uns nicht nur, sie beeinflussen unsere Gefühle und unser Verhalten.

In dieser Situation sind gefühlte und reale Hiobsbotschaften nicht mehr voneinander zu unterscheiden, genau so wie es der Medientheoretiker Marshall McLuhan in den 1960er Jahren formuliert hat: „Das Medium ist die Massage“. Dabei will die Ausstellung keine neuen Hiobsbotschaften verbreiten, sondern in künstlerischen Darstellungen von Grenzerfahrungen Trost suchen.

Die internationale Gruppenausstellung verbindet Werke aus der graphischen Sammlung der Stadt Esslingen mit aktuellen künstlerischen Positionen und findet ihre konzeptuelle Grundlage in einem Bühnenbild, dass für die Inszenierung „Hiob“ an der WLB Esslingen von Marion Eisele geschaffen wurde.

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